Zum Inhalt springen

KOSTENLOSER VERSAND AB 69,00 €

The Siege of Jadotville

DIE BELAGERUNG VON JADOTVILLE

Warum der Kampf um Jadotville lange ein vergessenes Kapitel blieb

Die Schlacht um Jadotville beweist: Heldenmut wird nicht immer sofort anerkannt. Erfahre, wie irische Soldaten einer gewaltigen Übermacht trotzten – und erst spät zu Helden wurden.

Warum es zur Schlacht um Jadotville kam

Die Schlacht um Jadotville war ein Konflikt im September 1961, bei dem 155 Soldaten der irischen A Company (UN) gegen etwa 4.000 Angreifer kämpften. Grund für den Angriff war die strategisch wichtige Uran-Mine von Jadotville, die als bedeutendste Uranquelle weltweit galt und u. a. die Rohstoffe für den Bau der Atombomben von Hiroshima und Nagasaki geliefert hatte.



Pat Quinlan – Der Mann, der Jadotville verteidigte

Colonel Pat Quinlan, Kommandant der 155 stationierten Soldaten, war sich der drohenden Gefahr im Kongo bewusst. Bereits vor der Siege of Jadotville 1961 ließ er Schützengräben ausheben und befahl seinen Männern höchste Einsatzbereitschaft. Quinlan, ein erfahrener und vorausschauender Offizier, setzte auf disziplinierte Verteidigungstaktiken und drillte seine Soldaten intensiv, um sie bestmöglich auf eine bevorstehende Belagerung vorzubereiten. Gerade diese gründliche Vorbereitung sollte sich während des späteren Gefechts als entscheidend erweisen.

13. September 1961 – Beginn der Belagerung von Jadotville

Am 13. September 1961 um 7:40 Uhr alarmierte Private Ready mit einem Warnschuss seine Kompanie, die gerade an einem Feldgottesdienst teilnahm. Da die irischen Soldaten stets ihre Waffen mit sich führten, bezogen sie sofort die vorbereiteten Stellungen und verteidigten den Compound. Der Feind griff in mehreren Wellen mit jeweils rund 600 lokalen Stammeskriegern sowie Söldnern an, unterstützt durch schwere MGs, Mörser, Artillerie und sogar Luftunterstützung in Form eines umgebauten Trainingsjets. 

Die zahlenmäßig 20:1 unterlegenen irischen Soldaten hatten lediglich leichte und mittlere MGs, 60-mm-Mörser sowie begrenzte Munition, Lebensmittel und Wasser. Aufgrund der herausragenden Führung und guten Vorbereitung konnten die irischen Kräfte den Feind trotz der Übermacht immer wieder abwehren. Nach ein paar Tagen der Belagerung funkten die Iren an das Hauptquartier:

„Wir halten bis zur letzten Patrone stand. Könnten etwas Whisky gebrauchen.“


Kapitulation nach erbittertem Kampf

Mittlerweile war die A Company in den inneren Verteidigungsring ausgewichen und hatte kaum noch Wasser und Munition zur Verfügung. Zwar konnten die eigenen Mörser die feindlichen Mörser- und Artilleriestellungen noch bekämpfen, jedoch erreichten die zur Hilfe entsandten Verstärkungstruppen die eingeschlossenen Soldaten nicht.

Angesichts dieser aussichtslosen Lage und ohne Hoffnung auf Nachschub oder Entsatz blieb Kommandant Pat Quinlan schließlich keine andere Wahl: Er kapitulierte am 17. September 1961. Die Verluste auf gegnerischer Seite beliefen sich auf rund 300 Gefallene und etwa 1.000 Verwundete, während die irische Einheit lediglich fünf Verwundete zu beklagen hatte. Trotz der militärischen Überlegenheit der Angreifer war es Quinlan gelungen, seine Männer nahezu unversehrt durch diese erbarmungslose Schlacht zu führen.

Von verspotteten Verlierern zu anerkannten Helden

Der Vorfall von Jadotville wurde zunächst vertuscht. Statt Anerkennung erhielten die Soldaten jahrelang Spott für ihre Kapitulation. Erst Jahrzehnte später erkannten Historiker und Öffentlichkeit die außergewöhnliche Leistung an. Die noch lebenden Soldaten von Jadotville wurden offiziell rehabilitiert und erhielten ihre verdiente Anerkennung. 

 

Anmerkung des Autors: Wenn Dir unsere Beiträge gefallen, kannst Du uns mit einem Einkauf in unserem Shop unterstützen. Wir sind für jeden Support dankbar!

3 Kommentare

  • vinay alawa

    So they are glorifying a battle which they lost the one thing I will add is their are repurcations from attacking un peace keepers there were former soldiers in militias and they knew it very well their is no fu..ing way they can defend that positions if the attackers really wanted to kill them some shots of mortar would have decimated them easily

  • vinay alawa

    So they are glorifying a battle which they lost the one thing I will add is their are repurcations from attacking un peace keepers there were former soldiers in militias and they knew it very well their is no fu king way they can defend that positions if the attackers really wanted to kill them some shots of mortar would have decimated easily

  • Thieme

    Es wäre hilfreich gewesen, zu erfahren wer die Angreifer waren und wo Jadotville überhaupt liegt.

Schreib einen Kommentar

Kommentare werden vor der Veröffentlichung geprüft.

Dein Loadout ist leer.

Sichere deinen Nachschub

Paypal Apple Pay Klarna Mastercard Visa American Express

Produkte

Man seen from behind in the black Stay Violent T-Shirt with the skeleton back print, wearing a helmet with night vision

Stay Violent T-Shirt

4.87 von 5 Sternen

(243)

Der einzige Weg, gewaltbereite böse Menschen aufzuhalten, sind gewaltbereite ...

37 €

Man from behind in the black Team T-Shirt with the skull and helmet back print

Team T-Shirt

4.89 von 5 Sternen

(251)

„Eine Bruderschaft, die niemand anderes versteht." Der Satz stand auf dem ers...

37 €

Man from behind in the sand St. Michael T-Shirt with the parachute back print

St. Michael T-Shirt

4.94 von 5 Sternen

(190)

Der Erzengel zieht sein Schwert nur, um zu beenden, was das Böse begonnen hat...

37 €

Kollektionen

Person in taktischer Ausrüstung, Kapuzenpullover mit „Stay Violent“- und Skelett-Design, steht im Freien in der Nähe von Gebäuden.

Stay Violent

Der einzige Weg, gewaltbereite böse Menschen aufzuhalten, sind gewaltbereite ...

Mann in taktischer Ausrüstung, der ein „Brothers in Arms“-T-Shirt mit einer Grafik mit Militärmotiv auf der Rückseite trägt.

Team

„Eine Bruderschaft, die niemand anderes versteht." Der Satz stand auf dem ers...

Ein Soldat in taktischer Ausrüstung sitzt auf einem Stuhl mit einer Taschenlampe und einem Gewehr in einem schwach beleuchteten Raum.

No Fear

Egal ob du deine eigenen Dämonen bekämpfst oder draußen auf der Straße die&n...

Blog Posts

Justicia: Goddess of Justice

Justicia: Göttin der Gerechtigkeit

Der Ruf nach Gerechtigkeit… Die Welt schreit „Ungerechtigkeit“, sobald sich j...

Will You Draw Your Sword?

Wirst du dein Schwert ziehen?

Du wurdest in eine Welt geboren, die im Krieg steht. Ich meine nicht den Krie...

Wähle deine Sprache