GEISTERBAND NUMMER 10: OPERATION WANDERING SOUL
Operation Wandering Soul war eine Propaganda-Kampagne der US-Streitkräfte während des Vietnamkriegs.
Die Amerikaner hofften, dass sie mittels psychologischer Kriegsführung die Ängste vieler Vietnamesen ausnutzen und so die Moral der Vietcong schwächen könnten.
Hintergrund der Operation war die Vorstellung der „wandernden Seele“ in der vietnamesischen Kultur. Diese besagt, dass die Toten in ihrer Heimat begraben werden müssen, da ihre Seelen sonst ziellos umherirren, geplagt von Schmerz und Leid. Dem Glauben nach könne man sie am Jahrestag ihres Todes in der Nähe ihres Sterbeortes aufsuchen. Die Vietnamesen ehren diese toten Seelen an einem Feiertag, indem sie an den Ort zurückkehren, an dem sie gestorben sind. Die USA wollten das zu ihrem Vorteil nutzen und genau diese umherwandernden Seelen simulieren, um die Vietcong zum Aufgeben zu bewegen.
Ingenieure des 6th Psychological Operations Battalion (PSYOP) verbrachten Wochen damit, unheimliche und verzerrte Laute in einem Nachhallraum aufzunehmen, die unter anderem buddhistische Bestattungsmusik und Stimmen von Geistern gefallener Vietcong-Kämpfer im Feld darstellen sollten. Man wollte beim Feind ein Gefühl der Unruhe erzeugen, damit er seine Posten räumte und verängstigt oder demoralisiert auswich. Das Band, das „Ghost Tape Number Ten“ genannt wurde, spielte man über tragbare Lautsprecher außerhalb der US-Stützpunkte ab. Manchmal setzte man auch Hubschrauber ein.
Angeblich war das Ghost Tape so effektiv, dass die Amerikaner die Aufnahmen nicht abspielen durften, wenn befreundete Südvietnamesen in der Nähe waren. Der genaue Erfolg der Operation ist unbekannt. Die Vietcong eröffneten in der Regel das Feuer oder wurden selbst beschossen, wenn sie die Aufnahmen hörten, was das Ergebnis der Operation verfälschte.
Die Amerikaner hofften, dass sie mittels psychologischer Kriegsführung die Ängste vieler Vietnamesen ausnutzen und so die Moral der Vietcong schwächen könnten.
Hintergrund der Operation war die Vorstellung der „wandernden Seele“ in der vietnamesischen Kultur. Diese besagt, dass die Toten in ihrer Heimat begraben werden müssen, da ihre Seelen sonst ziellos umherirren, geplagt von Schmerz und Leid. Dem Glauben nach könne man sie am Jahrestag ihres Todes in der Nähe ihres Sterbeortes aufsuchen. Die Vietnamesen ehren diese toten Seelen an einem Feiertag, indem sie an den Ort zurückkehren, an dem sie gestorben sind. Die USA wollten das zu ihrem Vorteil nutzen und genau diese umherwandernden Seelen simulieren, um die Vietcong zum Aufgeben zu bewegen.
Ingenieure des 6th Psychological Operations Battalion (PSYOP) verbrachten Wochen damit, unheimliche und verzerrte Laute in einem Nachhallraum aufzunehmen, die unter anderem buddhistische Bestattungsmusik und Stimmen von Geistern gefallener Vietcong-Kämpfer im Feld darstellen sollten. Man wollte beim Feind ein Gefühl der Unruhe erzeugen, damit er seine Posten räumte und verängstigt oder demoralisiert auswich. Das Band, das „Ghost Tape Number Ten“ genannt wurde, spielte man über tragbare Lautsprecher außerhalb der US-Stützpunkte ab. Manchmal setzte man auch Hubschrauber ein.
Angeblich war das Ghost Tape so effektiv, dass die Amerikaner die Aufnahmen nicht abspielen durften, wenn befreundete Südvietnamesen in der Nähe waren. Der genaue Erfolg der Operation ist unbekannt. Die Vietcong eröffneten in der Regel das Feuer oder wurden selbst beschossen, wenn sie die Aufnahmen hörten, was das Ergebnis der Operation verfälschte.
Zur Propaganda-Operation gehörten auch Flugblätter wie dieses:

Die Eulen rufen nach den Seelen der Vietcong
Diese wandernden Seelen ohne Ziel
Die zahllose Schrecken unter den Menschen verbreiteten
Diese wandernden Seelen starben in namenlosen Gräbern
KEHRE ZURÜCK [zur nationalen Regierung] ODER STIRB
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