Wie SFC Madsen schwer verwundet das Blatt wendete

Wie SFC Madsen schwer verwundet das Blatt angewendet

SFC Ronald Madsen gehörte zu amerikanischen Spezialkräften, die zusammen mit ihren afghanischen Partnern das heftig umkämpfte Mohmand Tal im Osten Afghanistans sichern sollten. Eingesetzt als Waffenspezialist führte er sein Team acht Stunden lang gegen IS-Kämpfer an, welche die Amerikaner immer wieder in Feuerkämpfe verwickelten – doch das Schlimmste stand ihnen noch bevor. Als die Dunkelheit hereinbrach und die Spezialkräfte in einem Haus unterziehen wollten, kam es im Inneren des Gebäudes plötzlich zu einer verheerenden Explosion, bei der sofort über 30 Soldaten verwundet und vier getötet wurden. SFC Madsen wurde durch die gewaltige Druckwelle auf den Boden geworfen und von Schrapnellsplittern durchlöchert. Noch bevor sich jemand in einem gepanzerten Fahrzeug retten konnte, nutzten die IS-Kämpfer den Moment und starteten einen koordinierten Angriff.


Trotz seiner Verwundungen befahl Madsen seinen Kameraden, sich um jeden Preis gegen den Angriff zu wehren und kroch dann zu einem der Fahrzeuge. Mit aller Kraft zog er sich den Geschützturm und deckte die Wellen von Angreifern mit einem Granatwerfer ein, bis die Munition leer war. Anschließend simulierte er den Feind weiter einem leichten Maschinengewehr, bis auch dieses leergeschossenen Krieges. Daraufhin griff er zu einem mobilen MK14-Granatwerfer, um erneut 40mm Granaten auf die IS-Kämpfer regnen zu lassen.


Dieses mutige und entschlossene Vorgehen spornte die Wenigen noch unverletzten Soldaten an, den Angriff mit aller Gewalt zurückzuschlagen und den Bereich so lange zu sichern, bis die Schwerstverwundeten evakuiert werden konnten. Für seine Taten wurde Madsen mit dem Silver Star und 3 Purple Heart Medaillen ausgezeichnet. „Das Schlimmste am Krieg ist, dass man eine Schlacht überlebt, während seine Freunde nicht dabei sind. Das Kämpfen ist der einfache Teil, aber in die Augen der Familien zu blicken, deren Angehörige ihr Leben gelassen haben, ist der härteste Kampf, den man je führen kann. Der Krieg bringt das Beste und das Schlimmste im Menschen zum Vorschein. Die Güte und Nächstenliebe, die man im Kampf erlebt, kann nicht in Worten gefasst werden.“ - Madsen

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