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The Army Tank Arnold Schwarzenegger Wrecked, Then Bought Back

DER PANZER, DEN ARNOLD SCHWARZENEGGER SCHROTTETE UND SPÄTER ZURÜCKKAUFTE

Heute klettert Arnold Schwarzenegger gern in einen 50 Tonnen schweren Armeepanzer und fährt damit geradewegs über geparkte Autos, die er zum Spaß und für den guten Zweck flach walzt. Das Seltsame daran ist der Panzer selbst. Es ist genau die Maschine, die man ihm mit 18 in der österreichischen Armee in die Hand gab, dieselbe, die er in jenem Jahr rückwärts in Wände setzte und in Bäche rollen ließ. Um zu verstehen, wie der spätere Terminator an den Panzer seiner Jugendkatastrophen kam, muss man zurück ins Jahr 1965.

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1965 musste jeder 18-jährige Österreicher ein Jahr zum Militär, und Arnold Schwarzenegger war keine Ausnahme. Er rückte mit einer einzigen Obsession ein: Bodybuilding. Die Armee war für ihn vor allem das Ding, das zwischen ihm und dem Gym stand. Man steckte ihn in eine Panzereinheit und brachte ihm bei, den M47 Patton zu fahren, eine 50 Tonnen schwere amerikanische Maschine, die im Koreakrieg aus dem Boden gestampft und später an Verbündete wie Österreich weitergegeben wurde.

Wie sich zeigte, war die Armee das Beste, was seinem Körper passieren konnte. Zum ersten Mal in seinem Leben konnte er jeden Tag Fleisch essen. Aufgewachsen war er arm auf dem österreichischen Land, wo seine Mutter mit einem Gemüsegarten die Familie satt bekam und Fleisch die Ausnahme war. Jetzt war das Essen endlos, er legte Muskeln zu, rund 11 kg in diesem einen Jahr, und wuchs so schnell aus seiner Uniform heraus, dass die Armee ihm ständig neue ausgeben musste.

Aber kein Ausbildungsplan würde bremsen, was er wirklich wollte.

Über die Mauer

Ein paar Wochen nach Beginn der Grundausbildung erreichte ihn eine Einladung zu einem Bodybuilding-Wettkampf jenseits der Grenze im deutschen Stuttgart, um den Titel Junior Mr. Europe. Es gab nur ein Problem. Rekruten in der Grundausbildung durften die Kaserne unter keinen Umständen verlassen.

Also stieg Arnold nachts über die Mauer, mit nichts als den Klamotten am Leib und knapp genug Geld für eine Zugfahrkarte dritter Klasse. Er kam durchgerüttelt an, vergaß seine Posing-Routine und musste sich von einem Fremden Poserhose und Bräunungsöl leihen, nur um überhaupt auf die Bühne zu kommen. Nichts davon spielte eine Rolle. Er gewann. Erster Platz, Junior Mr. Europe, der erste echte Titel seines Lebens.

Zurück in der Kaserne steckte ihn die Armee für etwa eine Woche in eine Zelle. Dann passierte etwas Unerwartetes. Statt ihn mit Strafen zuzuschütten, stellten sich seine Vorgesetzten hinter ihn. Der Sieg hatte sich herumgesprochen, und sie begriffen, dass es der seltsame Junge ernst meinte. Sie bauten ihm ein provisorisches Gym zusammen und halfen ihm an das zusätzliche Essen, das er brauchte. Sein Bodybuilding hatte plötzlich den Segen der Armee.

Sein eigentlicher Job war eine andere Geschichte.

Der schlechteste Panzerfahrer

Arnolds Auftrag war es, diesen Patton zu fahren, und darin war er, objektiv betrachtet, eine Katastrophe. An einem Morgen wärmte er in der Panzerhalle den Motor auf, erwischte den falschen Gang und setzte die 50-Tonnen-Maschine glatt rückwärts durch die Wand, riss ein Rohr ab und flutete die Halle. Sein Kommandant bekam, so erzählt es Arnold selbst, fast einen Herzinfarkt. Ein anderes Mal vergaß er die Bremse und ließ den ganzen Panzer von allein rückwärts in einen Bach rollen, so tief, dass ein Bergefahrzeug anrücken musste, um ihn wieder herauszuziehen.

Die beste Geschichte spielte sich nachts ab. Arnold trat mit seinem Panzer gegen den neueren eines Kameraden an: ein Rennen den Hügel hinunter, in völliger Dunkelheit, ohne Licht, beide blind durch die Bäume und weit schneller, als diese Dinger je fahren sollten. Ein Detail hatte er vergessen: Rund 15 Mann saßen noch oben auf seinem Panzer. Jeder Einzelne von ihnen wurde auf dem Weg nach unten ins Dunkel geschleudert. Schwer verletzt wurde niemand, und die beiden Fahrer zahlten dafür mit sechs Stunden Kriechen durch eine Schlammbahn.

Trotz aller Trümmer würde Arnold später behaupten, er sei ein fantastischer Panzerfahrer gewesen. Die Aktenlage sagt etwas anderes. So oder so: Diese Maschine hat er nie vergessen.

Vergraben, dann zurückgekauft

Fast dreißig Jahre später war Arnold reich, weltberühmt und in der Lage, sich so ziemlich jede Laune zu erfüllen. Was er wollte, war sein Panzer. Nicht dasselbe Modell, genau dieser eine, die Nummer 331, der Patton, den er als Teenager gefahren und terrorisiert hatte.

Als er nachforschte, stellte sich heraus: Die österreichische Armee hatte ihn längst ausgemustert und beim Verschrotten der alten Flotte im Boden vergraben. Also gruben sie ihn wieder aus, und Arnold zahlte rund 20.000 Dollar dafür, das 50-Tonnen-Relikt über den Ozean nach Kalifornien zu verschiffen.

Er hat ihn bis heute, und er geht immer noch nicht zimperlich mit ihm um. Er zerquetscht damit Autos, walzt Limousinen für die Kameras platt, einmal zusammen mit Talkshow-Moderator Jay Leno. Meistens richtet er ihn aber auf ein besseres Ziel: Über seine Stiftung für Nachmittagsprogramme dürfen Schüler, die in der Schule bleiben, auf den Panzer klettern, mitfahren und mit ihm ein, zwei Wracks überrollen.

Aus dem 18-Jährigen, der diesen Panzer aus Versehen ständig zerlegte, wurde der eine Mann, der mit ihm absichtlich Dinge zerlegen darf. Heute macht er das, um ein paar Kinder in der Schule zu halten.

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