5 Style-Tipps aus dem Militär, die du HEUTE umsetzen kannst!

5 Style-Tipps aus dem Militär, die du HEUTE umsetzen kannst!

Lesezeit: 4 Minuten

Ob beim Bewerbungsgespräch, dem ersten Date oder der Besichtigung deiner Traumwohnung: Für den ersten Eindruck gibt es nur eine Chance.
Wer sich hier tadellos gekleidet, eine ordentliche Frisur trägt und höflich, aber sicher kommunizieren kann, lässt bereits selbst einen seiner Mitbewerber hinter sich.

Wir wollen uns heute deshalb 5 Lektionen aus dem Militär ansehen, die dir dabei helfen werden, mit nur etwas Mühe dein Auftreten zu verbessern – garantiert!

1. Ziehe dich förmlicher an, als der Rest

Eine Uniform in der zivilen Welt erhält Aufsehen. Auf viele Frauen wirkt sie attraktiv. Nicht ohne Grund werden Begriffe wie „Autorität“ , „Sicherheit“, „Selbstvertrauen“ , aber auch „Fürsorge“ und „Verantwortung“ damit verbunden.

Wenn etwas passiert, das Chaos ausbricht und entschlossenes Handeln gefragt ist, schauen alle auf die Person in Uniform – die Person die am förmlichsten gekleidet ist.

Dabei spielt es keine Rolle ob derjenige eine Dienstuniform trägt, oder sich mit einem gut geschneidertem Anzug als Anwalt zu erkennen gibt.
Die Kleidung sagt etwas über den Menschen aus und schafft Vertrauen.

Du möchtest Eindruck hinterlassen, von Anfang an die Aufmerksamkeit auf dich ziehen und von der breiten Masse abheben? Dann ziehe dich eine förmlichere Stufe an, als der Rest deiner Umgebung.

Dabei muss es für den Anfang nicht mal ein Anzug sein, es reicht auch ganz Casual.
Eine dunkle, hochwertige Jeans mit schwarzen Schuhen, dazu ein schwarzes Shirt mit wenig bis keinem Aufdruck wirken bereits Wunder.

Dieser Fotovergleich zeigt, wie ein anderer Mensch mit anderer Kleidung wirken kann.

2. Überprüfe dein Aussehen

Jeder Soldat kennt den prüfenden Blick in den Spiegel, ob die Uniform sitzt. Und schnell schon unterbewusst vergewissert man sich gewisser Details, zum Beispiel ob auch alle Taschen geschlossen sind.

Nur durch ständige Kontrolle can wir sicher gehen, dass alles passt und so sitzt, wie es sich gehört.

Bevor du das Haus verlässt, überprüfst du von nun an auch einmal im Spiegel, ob das Outfit so ist, wie es sein sollte. Achte auf die Details, gerade in Sachen Sauberkeit und Farbabstimmung.

Dadurch vermeidest du nicht nur Fehler und peinliche Situationen, du verbesserst auch dein Selbstvertrauen und fühlst dich besser.

„Du bekommst niemals eine zweite Chance um einen ersten Eindruck zu machen.“

- WILL ROGERS (KOMIKER, SCHAUSPIELER, AUTOR & COWBOY)

3. Weniger ist mehr

In der Armee gibt es die Uniform aus einem bestimmten Grund: Einheitlichkeit und Zweckmäßigkeit.

Jeder Soldat hat 4 – 5 Uniformen, 2 Sportanzüge und einen Dienstanzug. Die Kleidung wird nicht dazwischen durchgemischt und dementsprechend ist die Auswahl beim Anziehen morgens recht übersichtlich.

Was ist mit Dir? Wie viele T-Shirts, Hosen und Kapuzenpullis liegen bei Dir im Schrank rum, die Du maximal 1 – 2 Mal im Jahr nutzt?

Der Schlüsselfaktor: Weniger ist Mehr. Reduziere deinen Kleiderschrank auf 3 – 5 hochwertige Outfits, die du auch wirklich trägt. Wie schnell immer geht hier sterben Qualität vor Quantität.

Kleinigkeiten wie Accessoires oder die Farbe des Hemds/Shirts kannst du natürlich von Zeit zu Zeit durchtauschen.

4. Haar- und Bartpflege

Ein sehr leidiges Thema, inzwischen auch in der Bundeswehr.

Früher war es einfach: Jeder Soldat hat sich zu rasieren und die Haare sind so kurz zu halten, dass sie die Ohren nicht bedecken.

Auf Grund des neuen Haar- und Barterlasses wird es wohl nurnoch beim Wachbataillon so stark geregelt. Trotzdem müssen alle Soldaten diszipliniert und vorbildlich auftreten, immerhin mindestens sie ja etwas.

Sieh es mal so: Wenn du es dir selbst nicht wert genug bist bist du jeden Tag zu rasieren bzw. den Bart zu pflegen, Ohr- und Nasenhaare im Zaum zu halten und alle 1 – 2 Wochen zum Friseur zu gehen, wie sollen die Menschen dann in anderen Dingen auf deine Verantwortung, Aufmerksamkeit und Disziplin vertrauen?

D ie tägliche Rasur. Früher selbstverständlich, heute ist der Bart in Mode getreten. Doch auch dieser muss gepflegt werden.



5. Selbstbewusstsein

Du willst das Geheimnis wissen, mit dem du notfalls jedes Outfit rocken kannst?

Selbstvertrauen.

Genauso wichtig wie die Kleidung die du trägst, ist wie du sie trägst.

Auch wer sich top gekleidet, wird nicht sonderlich viel her machen, wenn er sich sichtbar unwohl in seinen Klamotten fühlt.

Du musst das Outfit nicht nur tragen, du musst es beherrschen.

Gerade wenn du anfängst auf die Details zu achten und dich zum ersten mal überdurchschnittlich gut anziehst, wird es sich zuerst etwas ungemütlicher anfühlen als der gewohnte Jogger.

Deshalb: Achte auf deine Körpersprache. Ziehe deine Schultern leicht nach hinten und schaue gerade noch vorne. Sprich ruhig und deutlich. Halte Blickkontakt.

Keine Sorge, du gewöhnst dich schnell daran und wirst dich kahl nur noch unwohl fühlen, wenn du dich mal weniger angemessen anziehen kannst.

Viel Erfolg da Draußen!

Schuhart

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